Und noch etwas hab ich verpennt. THE STREETS BRINGEN BRINGT EIN NEUES ALBUM RAUS, VERFLUCHTE SCHEIßE!
Beruhig dich! Locker bleiben! Pfffffffttttt…
Schon letztes Jahr in Frankreich erschienen. Seit heute in deutschen Lichtspielhäusern. Der Mord wurde durch eine Comicsequenz ersetzt. Das Ende ist auch ein anderes. Naja. Buch gelesen, genau wie Fleisch ist mein Gemüse - und da musste ich den Film auch gucken.
Guten Morgen allerseits. Folgendes:
Dass Spike Jonze (u.a. verantwortlich für: Beastie Boys - Sabotage, Björk - It’s Oh So Quiet, Fatboy Slim - Praise You, Weezer - Island In The Sun, Phantom Planet - Big Bratt) mal mit Sofia Coppola verheiratet war, wusste ich. Auch dass er Miteigentümer einer eigenen Skateboardmarke ist, war mir bekannt. Mir ist sogar schon zu Ohren gekommen, dass Mr. Jonze hinter Jackass steckt.
Dass er sich allerdings in dem Intro zum schon im November letzten Jahres erschienenen Skatevideo “Fully Flared” der Firma Lakai gezwungen sah, Brückengeländer mit Napalm in die Luft zu jagen, von denen Millisekunden vorher noch die Pros geswitched sind ist mir vollkommen neu.
Das komplette Video mit allen Stars in 18 Teile zerhackt und zum streamen gibts hier.
Kein Video, ja kein kreatives Werk überhaupt, auch kein Song von James Brown kann meine Gefühle, meine Wertschätzung, meine Hochachtung, meine verzückte Faszination und meinen Respekt für das weibliche Geschlecht besser subsummieren, das ist mein voller Ernst. Ladies, anlässlich des 50sten Geburtstags des Hoola Hoop Reifens und zum Abschluss des Girl’s Day: The Hoola Hoop Bee Lady! Es ist verstörend, aber man muss es immer wieder angucken.
Noch einmal Fotografie:
Ola Bell aus Bedfordshire, Großbritannien ist noch nicht allzu lange dabei. Lange genug aber, um in ihrem Flickr Profil eine Menge überschwänglicher Empfehlungen anderer User gesammelt zu haben. 2005 fing Ola mit einer alten Zenit an zu fotografieren, ein Jahr später hatte sie genug von der Fummelei und stieg auf Digital um. Seit dem experimentiert sie wild mit Fotomanipulationen, Crossprocessing und Katzendressur.
“Photography to her is not documenting a life, it’s capturing the state of her mind and exploring her identity” (aus ihrer Biografie)
So soll es sein!
Ich habe zwei Lieblingsfotografinnen. Bei beiden fängt der Vorname mit A an und hört mit MY auf. Heute: Amy Stein. Amy Stein hat momentan auf ihrer Website vier Fotoserien im Angebot, die allesamt sowas von unfasslich sind, dass ich extra das Wort “unfasslich” aus der Mottenkiste holen musste.
Allen Serien voran beeindruckt mich das Set “Domesticated” mit seinen Aufnahmen von, mal mehr, mal weniger domestizierten wilden Tieren am meisten. Amy Stein fängt hier eine traurige Surrealität ein, dass einem die Spucke weg bleibt.
(Für die folgenden zwei Absätze parke ich mein bescheidenes Maß an Ironie in einem Akt der Großzügigkeit vor Johanna Klums Wohnung. Da wird es ganz bestimmt nicht geklaut.)
Die New York Times hat eine hypnotische Fotoreportage über die Frauen der FLDS Sekte veröffentlicht. Die Separatisten glauben daran, dass ein Mann mindestens drei Frauen heiraten solle, welche ihm alle untergeben sein müssen, damit alle zusammen “höchste menschliche Erlösung” (Quelle Wikipedia) erreichen.
Ausgedacht hat sich das ganze Warren Jeff, der selber übrigens 60 Frauen ehelichte. In der Sekte kommt es nicht selten vor, dass Massenexkommunizierungen von jungen Männern veranlasst werden, damit den älteren Männern mehr junge Frauen zur Verfügung stehen. Vor einigen Wochen tauchte sogar ein erster Internetversand für traditionelle FLDS-Trachten auf.
Folgende Ereignisse haben mich dazu veranlasst, die heutigen Posts den Mädchen zu widmen:
Den Anfang mache ich heute mit Smashings Magazine’s Sammlung von Illustrationen (fast ausschließlich) von Frauen mit Frauen für Frauen. Und Männer. Angucken, seufzen, üben!
Stimme: “This is my friend Del and he’s got somethin’ he’s gonna show us. What do you got?” - Del: “A nutty…device!?”.
Mit Reden hat er es nicht so, der Del, aber dafür umso mehr mit Nutty Devices bauen. Für diese kinetische…Dings…Maschine wurde nicht eine einzige Schraube verbaut. Und auch kein Nagel. Zig Stunden hat der Del (kennt jemand “Das Wunder in der achten Straße”? Das is der doch, oder was?) dafür aufgewandt, das kleine Wunderding zu bauen. Und was kann die Maschine? NIX! Rein gar nix. Einfach geil.