Tokyoplastic für Nokia: Music Almighty
In einem anderen, für mich weniger passenden Zusammenhang, habe ich die englische Phrase “So simple, it hurts!” kennengelernt. Schade, die Idee ist jetzt also dank Tokyoplastic vom Markt.
In einem anderen, für mich weniger passenden Zusammenhang, habe ich die englische Phrase “So simple, it hurts!” kennengelernt. Schade, die Idee ist jetzt also dank Tokyoplastic vom Markt.
Ich wünsche mir “We Are Your Friends” von Justice vs. Simian Mobile Disco und grüße damit alle, die am Freitag dazu beigetragen, unserer Einweihungsparty einen Hauch Exorbitanz zu verleihen. Also Sarah Kuttner nicht. Außerdem grüße ich alle Nachbarn aus der 78, die Lämmern gleich geduldig alles über sich ergehen lassen haben, ohne zu jammern. Das können die Mimosen aus dem Block gegenüber, die die Schutzmänner gerufen haben nicht von sich behaupten!
Ich hätte das vorher ankündigen sollen. Anfängerfehler! Wer hätte aber auch gedacht, dass die Veranstaltung so erschöpfend wird. Morgen sollte ich endgültig wieder bei Kräften sein, dann geht’s auch wieder weiter mit dem Bloggen! Rechtherzlichen Dank für die Aufmerksamkeit.
Der Streifen nimmt gehörig Fahrt auf, also zuende gucken, ihr ungeduldiges Pack!
Jason Horas Seite: “Built with Indexhibit”. Was die Leute immer mit Indexhibit haben. Die kriegen ja nicht mal ihre eigene Seite auf die Reihe. Ich finde Indexhibit sucks big time. Das kann doch praktisch gar nichts? Ein CMS das nix kann, oder was? Da bau ich doch lieber die Seite selber, brauch dafür 4 Jahre und kann dann aber wenigstens mal was verschieben.
Aber die Illustrationen. Die treiben mir die Farbe aus dem Gesicht.
Auf meiner Liste mit Dingen, die ich in jedem Fall vor meinem Ableben getan haben möchte steht ein Eintrag vom 05.12.2007 (warum auch immer, Winterdepression?): “Burning Man Festival angucken”. Inzwischen würde ich gerne ergänzen: “Am besten, wenn es mich ganz kalt erwischt. Wenn ich gerade angefangen habe, mich sicher zu fühlen. In meinem Reihenhaus mit VW Touran und 1,4 Kindern.”
Das Burning Man Festival in der Black Rock Wüste, Nevada/USA (”All The Way To Reno” und dann noch 150km nordöstlich), geht so: alljährlich kehren ca. 50.000 völlig degenerierte Verrückte, nicht selten Teilnehmer von Randgruppen, ein, machen ein episches Amphitheater aus Zelten und beschwören innerhalb von acht Tagen allen Sandstürmen zum trotz ein bizarres Szenario irgendwo zwischen Mad Max, Waterworld, Disney Land und dem Louvre zu herauf. Am Ende wird dann eine total große Puppe verbrannt und alle gehen, mind-blown, wieder nachhause.
Dazwischen passieren wunderliche Dinge. Menschen bauen gewaltige Kunstwerke aus Zugmaschinen, heiraten, bringen sich um, während andere denken das soll eine Installation sein, zeigen sich nackend, fahren in Autos rum die vollkommen krass aussehen und immer so weiter. Sounds awesome!
Für mehr Fotos einfach mal “Burning Man” bei Compfight eingeben, einen Erstbesucher-Guide gibts hier und alle Keyfacts natürlich hier.
(Fotos oben: Kathleen Craig/Wired, John Curley)
Ich hatte mir schon vor einer ganzen Weile vorgenommen, den ganz großen Wurf zu landen: eine Illustration unter der Verwendung der Comic Sans zu gestalten, die total super aussieht. Für diesen Husarenritt, ja dieses Himmelfahrtskommando habe ich mir schon einmal ein Motivationsvideo herausgesucht.
Phillip Toledano, über den ich erst vor kurzem berichtet habe, hat offensichtlich schon seit einiger Zeit neben seinem eigenen Portfolio ein weiteres Projekt. “Days With My Father” erzählt in atmosphärischen Bildern von der engen Beziehung zwischen Toledano und seinem dementen, aber keinesfalls dahin dämmernden Vater.
Schenkt man der Website einen ruhigen Moment der Aufmerksamkeit wird man mit intimen Fotos von einer Stille belohnt, die einem die Kehle zuschnürt. Begleitet werden viele der 35 Arbeiten von teils lakonischen, teils tiefschürfenden Kommentaren. Outstanding!
[UPDATE]
Ich sehe gerade, dass sowohl Spreeblick als auch WHYWEROCK heute auch schon darüber berichtet haben. Sorry daher an alle, die uns drei parallel im Feedreader bewundern, für die Redundanz. Reblogging schön und gut, aber das muss ja nun nicht sein.
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…völlig verdorbene Töchter! Sie viel versprechend: “Schatz, ich hab mir was neckisches für heute abend ausgedacht…” Er hibbelig. Sie: “Es gibt Reis, Baby!”
Als wenn die Geschichte von Mike Tyson nicht schon tragisch genug wäre, sind jetzt Bilder seines verlassenen Anwesens in Ohio aufgetaucht. Die Fotoserie zeigt das ganze Spektrum des Hypes, der sich um den einstmals gefürchtetsten Boxer der Welt rankte, von der Badewanne mit Blick auf die Tigerkäfige bis zum Chilloutkeller mit verottendem Entertainment-System. Es lohnt sich auch, die Geschichte zu lesen, die der anonyme Fotografie über die Villa erzählt. Offensichtlich ist es sehr einfach, in das Gebäude zu gelangen.
Ich kann mir nicht helfen, aber schon der virtuelle Rundgang durch das riesige leerstehende Anwesen voller welkender Bäume, einem auch nach mehr als einer Dekade völliger Einsamkeit glassklaren Schwimmbad Pool und fingerdickem Staub auf früher sündteuren VHS-Wechslern macht mich schön traurig. Das waren die 80er.