To-Do: Burning Man Festival beiwohnen
Auf meiner Liste mit Dingen, die ich in jedem Fall vor meinem Ableben getan haben möchte steht ein Eintrag vom 05.12.2007 (warum auch immer, Winterdepression?): “Burning Man Festival angucken”. Inzwischen würde ich gerne ergänzen: “Am besten, wenn es mich ganz kalt erwischt. Wenn ich gerade angefangen habe, mich sicher zu fühlen. In meinem Reihenhaus mit VW Touran und 1,4 Kindern.”
Das Burning Man Festival in der Black Rock Wüste, Nevada/USA (”All The Way To Reno” und dann noch 150km nordöstlich), geht so: alljährlich kehren ca. 50.000 völlig degenerierte Verrückte, nicht selten Teilnehmer von Randgruppen, ein, machen ein episches Amphitheater aus Zelten und beschwören innerhalb von acht Tagen allen Sandstürmen zum trotz ein bizarres Szenario irgendwo zwischen Mad Max, Waterworld, Disney Land und dem Louvre zu herauf. Am Ende wird dann eine total große Puppe verbrannt und alle gehen, mind-blown, wieder nachhause.
Dazwischen passieren wunderliche Dinge. Menschen bauen gewaltige Kunstwerke aus Zugmaschinen, heiraten, bringen sich um, während andere denken das soll eine Installation sein, zeigen sich nackend, fahren in Autos rum die vollkommen krass aussehen und immer so weiter. Sounds awesome!
Für mehr Fotos einfach mal “Burning Man” bei Compfight eingeben, einen Erstbesucher-Guide gibts hier und alle Keyfacts natürlich hier.
(Fotos oben: Kathleen Craig/Wired, John Curley)




[...] Carl-Carls Flickrset mit ausrangierten Neonschildern aus den USA macht, dass ich gerne mal ins “Neonmuseum” in Nevada möchte. Wird sofort auf meine Liste mit Dingen geschrieben, die ich machen möchte, bevor ich den Löffel abgebe. [...]