Die Olympischen Spiele sind vorbei und bei den meisten Zuschauern bleibt ein flaues Gefühl im Magen zurück. Eine perfekt inszenierte Eröffnungsfeier als bedrohliches Präludium, faschistisch choreografiert und in einigen Fällen sogar manipuliert (1,2)war der Auftakt für ein seelenloses Massenspektakel.
Die Leistungsexplosionen unter anderem bei Schwimmern und Sprintern geben Kritikern wie Zuschauern Anlass zum Verdacht, dass es längst nicht mehr mit rechten Dingen zugehen kann. Und Interviews wie das von Angel Heredia, der ausführlich schildert, dass er sogar Reitern und Bogenschützen kaum mehr nachweisbare Mittelchen zur Leistungssteigerung zusammengebraut hat, geben uns den Rest. Fast stand es schon vor den Spielen fest, dass China die meisten Medaillen holen wird. Keiner hat aber damit gerechnet, dass sie im Vergleich zu den letzten Spielen in Athen weit mehr als 50% drauf packen werden und die USA vernichtend schlagen.
Und dann sind da noch die Menschenrechtsverletzungen, die beschnittetenen Bürgerrechte und die Bedrohungen, die das IOC marionettenartig ignoriert. Die Funktionäre unterstreichen stets, dass die Olympischen Spiele nicht politisiert werden dürfen. Das haben sie in Zusammenarbeit mit der KP glänzend hinbekommen, keiner einzigen der angemeldeten Demonstrationen wurde eine Erlaubnis erteilt. Genau aus diesem Grund hätte der Zuschlag an China wenn überhaupt nur unter Erfüllung klarer Voraussetzungen gehen dürfen. So wirkt der Abschlussbericht des IOC wie eine groteske, regimegefärbte und womöglich geschmierte Interpretation. Statt die Gelegenheit zu nutzen, Chinas Regime mit seinen eigenen Mitteln zu schlagen, ihm nämlich mit Hilfe von vielen tausend Kameras peinlich genau auf die Finger zu schauen, ist man vor ihm eingeknickt.
Unbewusst habe ich bei der Durchsicht von Totally Craps Best Of Olypmia 2008 Fotostrecke, auf die ich an dieser Stelle eigentlich nur aufmerksam machen wollte, drei Bilder ausgesucht, die mein Gefühl überraschend deutlich illustrieren. Am Ende bleibt zumindest bei mir die Erkenntnis, dass ich vor allem 2000 und 2004 noch deutlich mehr Spaß an der Unberechenbarkeit der Olympischen Spiele hatte. Oder naiver war.
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Schon wieder Wochenende. Der Rohschnitt für meine Abschlussarbeit ist fertig und jetzt kommt der kniffelige Teil. Die nächste Woche wird hart und hoffentlich kann ich nächsten Freitag berichten, dass ich mich in den After Effects Workflow richtig eingearbeitet hab. Vorher aber erstmal ein paar Links zum Mitnehmen:
Morgen Kloppo gegen Klinsi. Wenn das mal nichts ist. Montag wieder in alter Frische!
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Lässiger Marketingstunt von Ikea: um die Wartezeit bis zur Auslieferung des neuen Ikeakatalogs zu verkürzen hat der schwedische Möbelhersteller einen Livestream in eine (wie soll es auch anders sein) charmant spartanisch eingerichtete Wohnung irgendwo hier in Hamburg geschaltet. Darin sitzt Nils und “wartet auf September“. Und damit ihm nicht langweilig wird hat er Telefon (0 40 22 61 11 61), Fernsehen (gerade will er Turmspringen auf Eurosport gucken, kann aber nicht, weil andauernd das Telefon klingelt) und Internet. Wie das Burger King Chicken nur in echt. Ich bin mal gespannt wann der in die Heia geht.
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Nach Stephen Hawking jetzt Stimpy aus Lego. Ich weiß zwar ehrlich gesagt gar nicht so richtig wer das ist, wahrscheinlich so eins von diesen Comicdingern, aber es sieht verdammt noch mal so aus, als sei er gut getroffen, mit den 7 Legosteinchen, aus denen er besteht. Ich bleib bei den guten alten Simpsons.
Gerade fällt mir noch was auf: Santogolds Creator ist sowas von M.I.A. (nicht MIA.) und damit als out of the motherfuckin’ crizzzzowd zu bewerten.
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Jonathan Saunders beeindruckendes Portfolio gibt unter anderem auch Einblicke in die Entwicklungsarbeit als Lead Designer für Psyops Converse Kampagne aka N.E.R.D.’s My Drive Thru Musikvideo.
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Vollkommen abgefahrene Kunstinstallationen vorwiegend unter der Verwendung von ausgestopften Tieren gibt es beim Holländischen Kollektiv Idiots. Mindbending!
Besser als Pritt hat es Nike in Indonesien gemacht. Die Flywire Installation in Zusammenarbeit mit The Darbotz ist so schlicht wie schön anzusehen und kommt ganz ohne halbgar geschnittenen Werbespot aus.
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