Lucy & Bart, Fotokünstler
Lucy und Bart, das britisch-niederländische Fotokünstlerduo, kann eins besonders gut: visualisieren, wie ich mich jeden morgen fühle!
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Lucy und Bart, das britisch-niederländische Fotokünstlerduo, kann eins besonders gut: visualisieren, wie ich mich jeden morgen fühle!
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Rául Burgos Gómez aus Chile hat den Bogen raus. Sehr schön und vor allem lehrreich sind auch seine Motion Design Storyboards bzw. Styleframes, unter anderem für Young & Rubicam. Genau mein Stil!
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Mein Eindruck ist: Chris Scarborough aka Scaryboy aus Nashville, Tennessee kann ganz passabel mit dem Bleistift umgehen. Und mit dem Fotoapparat. Vielleicht bin das aber auch nur ich…
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Sebastian Lester aus London hat ein paar schöne Typostudien in seinem Portfolio. Was ich bei ihm aber ganz besonders symphatisch finde ist, dass Sebastian sich nicht zu schade ist, auch die älteren Arbeiten zu zeigen. Da wird besonders deutlich, wie sehr er sich in den letzten…äh…Wochen entwickelt hat.
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So, was haben wir denn hier? Bosque, ein kleines, aber feines Design Studio aus Buenos Aires, Argentinien. Ein Blick auf die angenehm bescheidene Website offenbart sofort die schier endlose kindliche Fantasie, die die Gauchos in ihre Arbeiten stecken. Da wird gebastelt, genäht, gemalt und gebaut was das Zeug hält. Hin da!
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Halt! Erstmal noch nicht die Bilder angucken, sondern lesen! Herrgott…zu spät. Egal. Folgendes: ich komme ja vom Lande. Und wenn ich sage Land, dann meine ich Land. Da wo ich herkomme ist es ein hehres Ziel vieler Jugendlicher, später einmal Parkplatzraver zu werden, und dazu gehört einiges.
Zunächst muss ein bis zur Unkenntlichkeit (der Fachterminus ist hier gecleantes) Fahrzeug her, gern ein fernöstliches Fabrikat. Hierbei ist zu beachten, dass die Farbe des KFZ den Betrachter möglichst nahe an den Rand eines epileptischen Anfalls drängt. Nun wird sich mit dem Boliden auf einen der beiden örtlichen Lebensmitteldiscounterparkplätze, wahlweise aber auch auf den Rathausplatz gestellt. Es gilt jetzt, die fachwerkliche Altstadt bis in den letzten Winkel mit einem gemischten Brei aus Tunnel Trance- und Thunderdomekompendien zu beschallen und sich dabei mit einer Kleingruppe von Bodybuildergorillas entweder um die geöffnete Heckklappe mit den obszönen Subwoofern, oder um die geöffnete Motorhaube mit den biltzeblanken Chromeventileinspritzpumpen zu versammeln. Hierbei verlangt das Protokoll, dass die Arme in die Hüfte gestemmt werden, während die Füße wenigstens 80cm von einander entfernt und parallel angeordnet sein zu haben. Einzige Ausnahme, diese Regel zu brechen ist, wenn man ein Cab (Cola & Beer flavoured with Dragon Fruit) in der Hand hält. Zigaretten beispielsweise müssen zwingend an der in die Hüfte gestemmten Hand verglimmen. So geht das in etwa. Unterbrochen werden darf dieses Schauspiel nur, um mit dem Fahrzeug ein paar Mal die einzige Straße der Stadt zu frequentieren (Auto Motor Sport TV sagt übrigens, das ist verboten!).
Diese tapferen Mannen würden allerdings vor Neid erblassen, wenn sie die absurd getunten Autos der Japanischen Parkplatzraver sehen würden. Dass die Japaner generell einen an der Marmel haben, wird wohl keiner bestreiten wollen. Mit diesen abgedrehten Autos haben sie die Messlatte allerdings für Aeonen in unerreichbare Höhe gelegt und selten hat es mir soviel Genuss bereitet, einen Beitrag unter “Design Related” ablegen zu dürfen.
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Musik Merchandise von Cover Art bis Tourposter hat mich schon immer fasziniert. WellMedicated hat jetzt 50 besonders schöne Beispiele für Poster zusammengestellt, die speziell für einen einzigen Gig entworfen worden sind. Parallel dazu möchte ich euch auch TASCHENs Jazz Cover Kompendium in Originalgröße ans Herz legen. Eine unglaubliche Inspirationsquelle!
Ketzerischer Titel, ich weiß, aber mal ehrlich: mmmmmhhhh! Ich weiß auch nicht warum ich einen solchen Hang dazu habe. Erinnert ihr euch noch an den Artikel “Mike Tyson, altes Haus“? Oder die alten nordkoreanischen Arcades? Oder den Schilderfriedhof in Nevada? Ich steh’ da einfach drauf. Das Geschäftsbüro meines Großvaters zum Beispiel, das ist seit vier Dekaden unverändert. Und der gute Mann hat vor fast zehn Jahren das Zeitliche gesegnet. Jedenfalls gehe ich da immer gern rein, wenn ich mal da bin. Die alten Uhren, der alte Kalender, die vertrockneten Stifte. Das hat etwas besonderes. Mit Mittelalter braucht man mir gar nicht erst kommen, es muss vergangen sein, aber gerade eben erst, und vergessen, dann kriege ich leuchtende Augen.
So wie bei diesem Flickrset: Vintage Motel Postcards. Gott wie gern ich diese Dinger in echt besuchen würde.
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Joana Vasconcelos lebt und arbeitet in Lissabon. Die 38 jährige freie Künstlerin ersinnt dort vorwiegend subversive, angenehm weibliche, aber nie feministische Skulpturen, anstatt an ihrer nervtötenden Flashseite zu feilen. Sehr symphatisch!
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