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Boy’s Day Artikel Nr.2: Panni Malek, Künstlerin

Panni Malek ist 24, lebt und arbeitet in Los Angeles und malt gerne Frauen. Sie sagt von sich selber, dass sie in ihren Werken am liebsten Weiblichkeit, Schönheit, sexuelle Provokation übertreibend thematisiert. Thomas Brodahls (Surfstation) Kommentar möchte ich mich da uneingeschränkt anschließen:

“Whatever happened to tan-lines? So hot.”

(via)

Barometer: Broken Social Scene - 7/4 (Shoreline)



Ich bin available for hire!

So. Ungewöhnliche Situationen erfordern ungewöhnliche Maßnahmen, oder wie war das? Wer das wohl noch gesagt hat? Clint Eastwood? Bruce Willis? Egal. Die Finanzkrise hat uns jedenfalls alle in ihrem fiesen Würgegriff und keiner weiß, wann sie von ihrem schrecklichen Tun ablässt. Ein Graus ist das. Let’s face it: Angst, Elend, Verwüstung, Anarchie, Chaos, Tod, Höllenfeuer, WSV auf dem Börsenparkett - das alles steht uns ganz unmittelbar bevor, da bin ich mir sicher. Eigentlich ist ja schon alles vorbei. Wer soll denn in Zukunft die Reparaturarbeiten am Jägerzaun und die Massagematratzen für unsere Opel Vectra bezahlen? Da heißt es: den Gürtel enger schnallen! Sich dem prekären Diktat der Marktwirtschaft bedingungslos unterwerfen. Und deswegen folgt jetzt ein Absatz voller Demut. In aller Bescheidenheit möchte ich hier und jetzt den Gang nach Canossa machen. Vor der kalten, glänzenden, seelenlosen Maschine Kapitalismus zu Kreuze kriechen:

Ich, Nicolas Arnold, 27, bin mit sofortiger Wirkung auf Vollzeitbasis als Freelancer buchbar. Zu meiner Person: erste Erfahrungen habe ich zunächst während meiner zweieinhalbjährigen Ausbildung als Mediengestalter für Digital- und Printmedien bei der inzwischen zum Unternehmen SinnerSchrader gehörenden Spot-Media AG sammeln können. Nachdem ich diese im Frühjahr 2005 mit “Sehr Gut” abgeschlossen habe, fing ich ein Kommunikationsdesignstudium an der HTK - Akademie für Gestaltung an. Sechs Semester später schloss ich dieses mit 1,0 und Auszeichnung erfolgreich ab. Parallel konnte ich weiter Erfahrungen als Junior Art Director im Bereich Online bei einer Hamburger Agentur sammeln. Zu meinen Aufgabenbereichen gehörten in den vergangenen Jahren Corporate Design, Screen- und Interfacedesign, Motion Design und Editorial Design. Seit Ende 2004 betreibe ich meine Website YEAHYOURERIGHT.com, die im Laufe der Zeit diverse Auszeichnungen und Preise, u.a. von Wrangler, Digital Thread, Linkdup oder New Web Pick einheimsen konnte. Meine Arbeiten sind darüber hinaus in diversen Publikationen wie dem Kompendium “Back 2 Oldschool” der FLK Studios / Dublin oder dem DPi Magazine veröffentlicht worden. Im Frühjahr 2009 erscheint ein Teil meiner Arbeiten in dem Buch “Designer Strich” aus dem zeixs Verlag. Meine aktuelle Mappe gibt es hier herunterzuladen, alle Infos zu meiner Abschlussarbeit an der HTK gibt es hier. Ich freue mich auf Anfragen per E-Mail, die Kontaktdaten dafür gibt es hier.

Verzeiht mir. Weiter gehts im Programm.

Barometer: FK - Halt Dich an Deiner Liebe fest


Spike Jonze, Girl Skateboards = alte Zeiten…

Ich denk ja oft über früher nach. Früher war alles besser. Ja. Und in der Zukunft wird auch alles besser sein. Nur im Jetzt is’ immer so eine Sache. Naja, was wollte ich sagen? Achja: mit 14 musste ich das Skateboardfahren aufgeben (!), weil ich so komische Wasserablagerungen in der Hüfte bekommen habe. Mein Arzt hat gesagt, dass ich in ganz kurzer Zeit fast eintausend Meter gewachsen bin und deswegen kam das, mit der Hüfte.

Ich bin jetzt epische 27 und mir relativ sicher, seit einiger Zeit nicht mehr gewachsen zu sein. Auch wenn es kaum einen Satz gibt, den ich öfter höre als: “Alter, wie groß Du eigentlich bist…”. Na gut “Alter, du rauchst?” kommt noch öfter vor. Also warum hole ich mir nicht ein Stückchen Coolness zurück und stelle mich wieder aufs Brett? Oder engagier mich anderweitig, so wie es Spike Jonze mit seiner Skateboardfirma Girl tut. Irgendsowas halt. Rockstar werden ist jetzt ja wohl auch nicht mehr, das hätte mir mal früher einfallen müssen. Und Student bin ich nun auch nicht mehr. Stattdessen hole ich mir eine Katze ins Haus und suche gleichzeitig nach Wohnungen in Los Angeles. Midlife Crisis als Twen, wenn das mal kein Luxus ist. Und nobel geht ja die Welt zu Grunde. Gott, phrasendreschen, das geht immer noch.

Naja, ich guck jetzt erst mal ein bißchen Skateboardvideos und überleg mir da was. Kann ja nicht angehen. Was haben wir denn da? “The Magic Skateboard”, directed by Jonze himself, Music by Fatlip’s “Today’s Your Day!”.

(via)

Barometer: The Cardigans - Junk Of The Hearts

Barometer: Nirvana - You Know You’re Right

Today’s the Day

Heute gilt’s. Ich drück die Daumen. Ach was, chillout: at least he’s already got THIS!

(via)

Checkdisout

Ahh…mmmhh…ja. So ist das also im Blogestablishment? Nachdem ich vor kurzem schon als Gastautor bei Kai agieren durfte und dann mein erstes Gewinnspiel ausgerufen habe, kriege ich jetzt sogar Einladungen zu Diskussionsrunden. Da bin ich doch dabei! Matthias Weber von der internationalen Trend- und Marketingagentur PSFK, die überall auf der Welt Veranstaltungen organisiert und Großkunden berät, hat mich angeschrieben und gefragt, ob ich nicht Lust hätte, am 20. November dabei zu sein, wenn über den Wandel der Musikindustrie diskutiert wird. In der Broschüre heißt es da:

“Abseits des medienpräsenten Gejammers der einfallslosen Majors über einbrechende Märkte werden wir an diesem Abend mit denjenigen diskutieren, die das Musikbusiness und die Kultur um digitale Musik tatsächlich vorantreiben”

Also selbstverständlich nicht mit mir, zum Glück. Diskutieren werden dort Leute die sich damit auskennen sollten: Ruben Jonas Schnell (Gründer von ByteFM), Marga Glanz (DJ, Ex-Produktmanagerin bei YoMama), Eric Wahlforss (Gründer von Soundcloud.com) und Oke Göttlich (Gründer von FineTunes und freier Journalist u.a. für die taz und die Neue Zürcher Zeitung). Für den lachhaften Preis von 20€ pro Ticket gibt es dann auch noch freie Getränke und Musik und allen Zip und Zap. Wer also Lust hat, dabei zu sein, sollte sich beeilen - das Kontingent ist streng begrenzt. Vielleicht sieht man sich ja…

Barometer: The Shins - Pink Bullets