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Freaky Friday

Die Zunge Europas. Von Heinz Strunk. Der absolute Hammer. “Wenn das gemeinsame Kochen die Libido erst einmal substituiert hat, geht man nicht mehr durch dick und dünn, sondern nur noch durch dick.”. Selten bin ich auf der Straße so oft so verwirrt angeguckt worden, wie in den letzten Tagen. Auf dem Weg zur Arbeit muss ich immer wieder unkontrolliert glucksen und gerade dann, wenn man es am wenigsten darf (an der Ampel, in der U-Bahn, etc), ist es ja am schwierigsten, das Lachen zu unterdrücken.

Seit Mittwoch bereichert die fünf Monate alte Katze Yoko unser WG-Leben. Das sieht dann so aus, dass bis ca. 2 Uhr nachts bespaßt werden muss, bevor man in die (kurze) Nachtruhe entlassen wird. Deswegen bin ich auch so müde und mir fällt heute nicht mehr ein. Außer ein paar Links, die ich euch noch mit auf den Weg geben möchte:

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende, spread love!

Freaky Friday

Schon wieder Wochenende. Gleich gehts zur sogenannten Videolounge 5.0, einer regelmäßigen Veranstaltung an meiner Ex-Uni, bei der Bewegtbildprojekte (Kurzfilme, Animationen, Musikvideos etc) aus dem vergangenen Semester präsentiert werden. Angeblich soll mein Abschlussfilm auch gezeigt werden und da freut man sich ja dann immer. Ich hoffe das wird gut.

Ich hab kurz überlegt, ob ich hier nochmal eine ausführliche Beschreibung meiner Hörerfahrung von “Feuchtgebiete” posten soll, aber ehrlich gesagt habe ich vergessen, was in dem Buch vorkommt. Im Gegensatz dazu kann ich “Faserland” von Christian Kracht sehr empfehlen. Wer “Unter Null” von Bret Easton Ellis gelesen hat, wird dieses Buch ebenso mögen. Momentan hänge ich immer noch über der “Zunge Europas” und parallel lese ich zum dritten Mal “Soloalbum”, aber eigentlich nur als Vorbereitung, denn ich hab es ja irgendwann schon einmal erwähnt: ich glaube ich muss mich demnächst “High Fidelity” stellen, auch wenn meine Angst, John Cusack dabei in meinem Kopfkino herumöden zu sehen mich davon bisher abgehalten hat. Aber das Buch wartet seit einem halben Jahr im Regal auf mich. Es war ein Geschenk und das ist ja auch unhöflich.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende und gebe folgendes mit auf den Weg:

  • Ohne zwei herrliche Kurzfilme von Buck LA/NYC kann ich euch nicht davonkommenn lassen (via)
  • Ich kann kaum noch verheimlichen, dass ich ein Fan bin. Aber warum sollte ich auch: Die Spreeblick-Crew hat Fragmente ihrer Lesung im Oktober online bereitgestellt
  • Nicole Scherzinger zeigt uns im Auftrag von Nike, wie das geht, das mit dem erotisch “auftreten
  • Wohl eines der wenigen noch existierenden Beispiele für den völlig legitimen Einsatz von Flash im Internet: Sprints Studie “Plug into now” (via)
  • The future is here: CNNs erste Show mit Hologrammkorrespondent (via)
  • Und: Remember… (via)

(Ballon via)

Freaky Friday

So, heute hat der Freaky Friday dann auch mal seinen Namen verdient: Happy Halloween everyone! Draußen sind nur fünf Grad und ich schlage mit Hörbuchern und gesprochenen Inhalten die Zeit tot. Ich höre “Feuchtgebiete”, “Der Baader-Meinhof Komplex (Stefan Aust Edition)”, “Die Zunge Europas” und den Spreeblick Podcast gleichzeitig. Also parallel, nicht simultan. Das wäre ja absurd. Obwohl…

Bei Feuchtgebiete würde das fast gar nicht auffallen. Abgesehen davon, dass das Buch an sich schon so schlecht geschrieben ist, dass ich das auch selber geschrieben haben könnte, erschließt sich mir der Sinn einfach nicht. Ich bin da ja mit der Absicht rangegangen, mich selber ein bißchen abzuhärten. Das hat auch ganz gut geklappt, die ersten Minuten habe ich wirklich und ganz ehrlich mit Würgereizen gekämpft. Inzwischen ist mir nur noch permanent flau im Magen. Seitenweise wird ausgebreitet, was an Schamlosigkeit nicht mehr zu überbieten ist und ich habe zeitweise darüber nachgedacht, ob das vielleicht Kunst sein soll. Das Problem dabei ist, dass es einfach nicht aufhört. Im Gegenteil, selten habe ich soviel Redundanz in einem einzigen Buch wahrgenommen. Bei mir stellt sich nach einer Weile nur Gleichgültigkeit ein, aufklärerisch, oder gar relativierend wirkt das Buch aber nicht auf mich. Im Gegenteil, meine Abneigung gegenüber Körperflüssigkeiten, bzw. Menschen die mit Körperflüssigkeiten derart elaboriert naiv umgehen ist sogar gewachsen. Was soll denn das auch? Muss ich wirklich kein Problem damit haben, dass Menschen in aller Öffentlichkeit ihre Popel fressen oder darüber referieren, welche exakte Farbtönung ihre Rosetten haben? Für mich ist das ein Ausverkauf des Persönlichen. Selbstverständlich bin ich gestört, was das Verhältnis zu solchen Dingen angeht. Aber Charlotte Roche auch.

Dann doch lieber ein paar Links für’s Wochenende:

  • Passend zu Halloween: die vogelessende Spinne
  • Wer es noch nicht kennt: Poladroids Polaroidgenerator soll uns an die Zeit nach der Polaroidkamera gewöhnen (via)
  • Magomed Dovjenko ist Mitglied bei The KDU, depthCORE, Kölner und: 14 Jahre alt!
  • Emmanuel Guibert’s interessante Maltechnik erinnert mich an Spielereien im Kunstunterricht
  • Die ewig frivolen Pimpettes haben eine bemerkenswerte Anzeige im Playboy gefunden
  • Und: so würde ich auf eine Halloweenparty gehen!

Habt ein schönes Wochenende!

(Ballon von Mr. Toledano, via Tanja, danke!)

Freaky Friday

Wenn jemand mal eine groteske Situation künstlich herbeiführen möchte, aber nicht weiß wie, look no further! Here’s the scoop: unterschreibe einen Vertrag bei McFit, trete das erste Training an, höre auf dem iPod Stephen Hawkings “Das Universum in der Nussschale” und lasse Dir von Ihm Lösungsansätze zur Problematik der logischen Oszillation im Bezug auf Zeitreisen in die Vergangenheit vortragen. Während dessen einfach mal einen Blick in die Runde auf die Trainierenden werfen. Voilà!

Aber was ich eigentlich sagen wollte: was für eine Woche! Sonntag in der Spätvorstellung Wall•E gesehen, für gut befunden. Montag erster Tag als Gastautor beim Stylespion (herzlich Willkommen, liebe Stylespionleser an dieser Stelle!), Dienstag “Der Baader-Meinhof Komplex” im Kino angesehen, bei Kai darüber sinniert, ob es nicht besser gewesen wäre, Styropor zu essen, Mittwoch The Wombats in Concert in der Großen Freiheit 36, danach knappe aber schmachvolle Niederlage beim Kneipenkicker, und das als amtierender HTK-Weltmeister, gestern ab ins Wochenende, vorher noch eine Nachricht bekommen, die mir kurzzeitig mal eben den Boden unter den Füßen weggezogen hat, heute Tag der Einheit und mein Bruder hat Geburtstag. Höchstwahrscheinlich stehe ich in diesem Moment auf einer Bowlingbahn in der Lüneburger Heide und werfe Strikes und Pudel im regen Wechsel, nur um dabei eine ironische Analogie zu meinem Leben herzuleiten. Für euch lieber ein paar Links für das laaange Wochenende:

Nächste Woche gibts eine Aktion, die es hier so noch nicht gab und ich freu mich schon. Bis dann!

(Ballong via)

Freaky Friday

Ääähh. Der Traffic fällt dramatisch ab, da war doch was… Achja, Wochenende! Die ersten Tage seit meinem Abschluss sind vergangen und noch fühlt es sich gar nicht so schlimm an. Meine Wohnung hat noch keinen Jägerzaun und in der nicht vorhandenen Garage steht auch noch kein Ford Galaxy. Dafür schön die ganze Woche nur halbtags gearbeitet, mmmhh. Ab jetzt muss ich mir was einfallen lassen, worüber ich freitags schreibe, diese Leere. Naja, ich mach mir jetzt mal eine Woche Gedanken darüber. Als wenn ich nichts anderes zu tun hätte. Ich darf da noch nichts verraten, aber ich hüpf hier bis Sonntag abend von einem Bein aufs andere, da könnt ihr sicher sein. Nur soviel: you will get word! Oh mannomann. Ich kann so schlecht dichthalten. Schnell mit ein paar Links fürs Wochenende, oder wie wir Web 1.0 Hipster sagen, “WE”, ablenken:

So long, bis Sonntag!

(Ballong via, danke Adrian!)

Freaky Friday

Tach. Ich habe apokalyptischen Muskelkater. Wenn ich meine Arme bewegen muss (auch jetzt zum schreiben), dann fühlt sich das an wie eine gewaltige, endomorphische, tektonische Plattenverschiebung. Warum? Einmal im Jahr gibt es einen Tag Bespaßung in meiner Agentur. Dieses Jahr: Wasserski. Wasserski ist der Teufel. Lucifer ex machina. Gefühlte 48 mal habe ich es probiert und mir dabei ein Schädelhirntrauma, einen Mittelhandbruch, Schlitzwunden am Handgelenk und offene Beine zugezogen. In dieser Reihenfolge. Welch Schmach, für mich als sportlichem Menschen, der versammelten Mannschaft dabei zugucken zu müssen, wie alle nach und nach Wasserskiflügge werden, nur ich nich’. Schließlich habe ich mich auf meine Wurzeln als Skateboarder besonnen und mir ein Wakeboard geschnappt und siehe da: beim 4ten Versuch, tätäääää! Sehr gute Ablenkung, denn morgen gehts los: Abschlussarbeitspräse! Vorher heute noch in die Stadt und unter Qualen, die sich kein Mensch vorstellen kann, Klamotten anprobiert (und gekauft). Und das beste ist, heute abend um 22.00 Uhr 90 min. Hallenfußball! Morgen bei der Präsentation werde ich dann als Stephen Hawking Look-Alike autreten. Vorher aber noch ein paar Links für den Weg:

Euch allen ein schönes Wochenende, wünscht mir Glück!

(Ballong via)

Freaky Friday

Sooo, was wollte ich sagen…? Achja: schon wieder Freitag! Ohgottogott. Mittwoch um 1230/sharp is’ Abgabe. Mei wie die Zeit vergeht! Effektiv sind jetzt ca. 6 Wochen Arbeit in diese Abschlussarbeit gegangen, wenn ich das so überschlage, vielleicht 250 Stunden. Für verdammte 60 Sekunden. Und wenn ich mir den Spot jetzt so angucke, bzw die 49 Sekunden die fertig sind, dann sieht man das jetzt echt nicht sooo sehr. Naja. Gelernt hab ich ‘ne Menge und beim nächsten Mal würde ich wohl so einiges anders machen. Aber das würde ich wohl bei allem, was ich je gemacht hab. Und loslassen können ist ja auch eine Tugend. Anyway, hier noch ein paar Links für den Weg:

Ein schönes Wochenende allerseits!

(Ballongiraffe are belong to, danke Steffan!)

Freaky Friday

Wieder eine Woche rum, noch 12 Tage bis Abgabe. Das Maskieren und Rotoskopieren konnte ich hinter mich bringen, parallel hab ich aber schon angefangen zu animieren, weil ich sonst gestorben wäre. Ich glaub die Animationen werden ganz ok, für den ersten Versuch. Land ist in Sicht, obwohl die nächsten zwei Wochen nochmal hart werden. Eine ganz andere Frage, die ich mir Stelle ist, wie meine Prüfer das wohl auffassen werden, wenn ich am Ende lediglich 60 Sekunden präsentieren kann, während andere aus anderen Fachbereichen selbstgestaltete Bücher mit 120 Seiten durchblättern. Und das auf einer Uni, an der das Thema Motion Design nachwievor mehr als stiefmütterlich behandelt wird. Gar nicht erst anfangen drüber nachzudenken… Hier ein paar Links zum Mitnehmen:

  • Den kannte ich noch nicht: Bills letzter Tag bei Microsoft
  • Yerin Tongs fantastisches Gespür für Typografie (via)
  • 13 faszinierende Stills aus Highspeedaufnahmen
  • Hier wäre ich gern dabei, aber Frisco muss noch ein bißchen auf mich warten
  • Beverly Hills 90210 ist wieder da. Oh oh.. NKOTB auch.
  • Allen StudifacebookmyspaceVZjunkies sei gesagt: unplugg your friends! (via)
  • Will ich: die Pong-Uhr
  • Und: wer hier nicht aus den verschiedensten Gründen lachen muss, der sollte mal beim Arzt vorbeischauen…

Diese Woche war übrigens die mit Abstand traffic- und feedreaderstärkste in der langen,
(8 Wochen-)laaaaangen Geschichte dieses Blogs. Vielen Dank dafür, ein schönes Wochenende euch allen!

(Ballong via Tanja von den Pimpettes, danke!)

Freaky Friday

So, dann wolln’wer mal. Eins ist klar: ich könnte jetzt ohne Probleme stundenlange Vorträge übers Rotoskopieren und Chromakeyen auf der TED halten. Nur ob ich das wollte ist die Frage. Kurz vorm Ziel hab ich das kalte Kotzen gekriegt und mich erst einmal der Animation und dem Compositing gewidmet. Um mich selber zu motivieren sozusagen. Noch knapp drei Wochen, das wird sowas von eng. Aber sowas von.

Das schlimme ist jedenfalls: nur weil man auf einmal weiß, was Screen Matte Black Despotting ist, heißt das noch laaaange nicht, dass man plötzlich Motion Graphics wie ein Großer dropped. Naja. Hier erst einmal ein paar Links für unterwegs:

  • Anna Garforth ist wohl die Erfinderin des Moosgraffitis und macht nebenbei afrikaneske Skulpuren aus alten Milchpackungen
  • Dear Adobe generiert täglich die Charts der meistgehassten Creative Suite Irrungen (via)
  • Diese drei Studenten spielen nach einer durchzechten Nacht Coldplays Yellow Video am Strand von Santa Cruz nach. Und das irgendwie süß…
  • Und: wer das hier beim ersten Mal ohne zögern schafft, kriegt von mir ne Eins mit Sternchen!

Genießt das Wochenende für mich mit!

(Ballon via)

Freaky Friday

Schon wieder Wochenende. Der Rohschnitt für meine Abschlussarbeit ist fertig und jetzt kommt der kniffelige Teil. Die nächste Woche wird hart und hoffentlich kann ich nächsten Freitag berichten, dass ich mich in den After Effects Workflow richtig eingearbeitet hab. Vorher aber erstmal ein paar Links zum Mitnehmen:

  • An der französischen Universität zu Gobelin entstand der wunderbare Animationskurzfilm Oktapodi (via)
  • Wer dieses Wochenende nach London fährt sollte sich die völlig abgefahrenen Sandskulpturen von DirtyBeach.tv in Southbank nicht entgehen lassen (via)
  • Aufatmen können alle, die glauben, von ihnen gäbe es unterirdische Fotos: SexyPeople setzt alles wieder ein Stück in Relation (via)
  • Neue, herrlich subversive Bilder (PHOTO DU JUR klicken!) vom fotokünstlerischen Retter der Entrechteten JR (via)
  • Und, achtung Suchspiel, weil Flash-Seite: endlich hab ich den Urheber des Fotos gefunden, auf dem nichts außer Schwänen, die ein Herz bilden und einem ausgestreckten Mittelfinger zu sehen ist (via)

Morgen Kloppo gegen Klinsi. Wenn das mal nichts ist. Montag wieder in alter Frische!

(Foto via)