Entries Tagged as 'Music'

Checkdisout

Ahh…mmmhh…ja. So ist das also im Blogestablishment? Nachdem ich vor kurzem schon als Gastautor bei Kai agieren durfte und dann mein erstes Gewinnspiel ausgerufen habe, kriege ich jetzt sogar Einladungen zu Diskussionsrunden. Da bin ich doch dabei! Matthias Weber von der internationalen Trend- und Marketingagentur PSFK, die überall auf der Welt Veranstaltungen organisiert und Großkunden berät, hat mich angeschrieben und gefragt, ob ich nicht Lust hätte, am 20. November dabei zu sein, wenn über den Wandel der Musikindustrie diskutiert wird. In der Broschüre heißt es da:

“Abseits des medienpräsenten Gejammers der einfallslosen Majors über einbrechende Märkte werden wir an diesem Abend mit denjenigen diskutieren, die das Musikbusiness und die Kultur um digitale Musik tatsächlich vorantreiben”

Also selbstverständlich nicht mit mir, zum Glück. Diskutieren werden dort Leute die sich damit auskennen sollten: Ruben Jonas Schnell (Gründer von ByteFM), Marga Glanz (DJ, Ex-Produktmanagerin bei YoMama), Eric Wahlforss (Gründer von Soundcloud.com) und Oke Göttlich (Gründer von FineTunes und freier Journalist u.a. für die taz und die Neue Zürcher Zeitung). Für den lachhaften Preis von 20€ pro Ticket gibt es dann auch noch freie Getränke und Musik und allen Zip und Zap. Wer also Lust hat, dabei zu sein, sollte sich beeilen - das Kontingent ist streng begrenzt. Vielleicht sieht man sich ja…

Alicia Keys, Jack White: Another Way To Die


Gerade noch bei René über die Reblog Slope Thematik philosophiert und jetzt schon mit gutem Beispiel vorangegangen: Ladies and Gentlemen, may I introduce to you the new official James Bond OST. Und damit bin ich ja nun sowas von weit vorne. Aber sowas von. Jack White und Alicia Keys geben sich in einem für mich unterirdischen Video die Ehre, was aber nichts zur Sache tut, denn viel wichtiger ist ja: das Lied ist der absolute Straßenfeger und erfüllt seinen Zweck, den neuinterpretierten Spion im Dienst ihrer Majestät auch klangtechnisch innovativ zu unterstützen perfekt. So kann es sogar gelingen, dass ich mich nachhaltig vom unerträglichen Casino Royale OST erhole. Aber nur vielleicht.


M.I.A.: R.I.P. Musik, Welcome Fashiondesign!

Ich bitte um einen Moment andächtigen Schweigens, denn fassungslos musste ich gestern feststellen, das M.I.A. offensichtlich ihre Musikkarriere an den Nagel gehängt hat, um sich nun gänzlich dem Design und der Mode zu widmen. Es hätte schlimmer kommen können, zum Beispiel wenn Sie versucht hätte, Schauspielerin zu werden, trotzdem bitte ich darum, eine Kerze anzuzünden. Ich komm das dann stichprobenartig überprüfen! Read the full story here…

Sleevage, Albumcovers

Sleevage is a blog all about music cover art. From the LP’s of the 60’s to the digital artworks of now. We’ll post the best or most interesting covers everyday in an effort to become the world’s best resource for great music artwork.”

Ich mag das Wortspiel. Sleeve, Cleavage, Sleevage. Hihi…

(via)

Deutschrap, a.D.

“Für alle ‘Mach doch auch mal was mit den Händen!’-Fotografen, alle Sonnenbankfresse- pressehäschen und Promoaffen…”

Gerade hab ich wieder an diese Zeit gedacht und daran, dass danach das langsame sterben des Deutschraps angefangen hat. Als Kool Savas das erste mal auf dem Plattenpapzt Mixtape mit King of Rap (zurecht) in der breiten Öffentlichkeit auf sich aufmerksam gemacht hat, konnte noch keiner ahnen, welchen Lauf diese Geschichte nehmen wird. Savas verließ Royal Bunker um in neue finanzielle Dimensionen vorzustoßen und unterschrieb dabei das Todesurteil für qualitativ hochwertigen, diversifizierten deutschen Sprechgesang. Optic Records wurde gegründet und zeitgleich stiegen die ersten Aggrobeats (bis heute das einzig nennenswerte Merkmal des Labels) aus den Berliner Ghettoschluchten empor. Seitdem kriegen wir nicht viel mehr als Gewaltfantasien und From-Rags-To-Riches-Geschichten zu hören. Das schlimme daran ist, dass den Königen von damals kein Mittel einfällt, um dagegen anzugehen. Eißfeldt hat es mit Dancehits versucht, Sammy Deluxe ging ähnlich wie das Bo den oportunistischen Weg und sieht heute mehr den je wie die FUBU-Zombies aus, über die er sich früher lustig gemacht hat. Ganz zu schweigen von Falk oder Illo, die wieder in der Versenkung verschwunden sind, aus der sie kamen.

Schön wars, als Deutschrap noch wegen Glanzleistungen wie denen der Stieber Twins, Eins Zwo oder Freundeskreis respektiert wurde. Auf der anderen Seite: vielleicht hätte ich nie die Vielfalt der Musikwelt so schätzen gelernt, wie ich es inzwischen tue. Alles hat seine Zeit und so kann ich nostalgisch in Erinnerungen schwelgen. Ich glaube ich hab irgendwo im Auto noch die alten Too Strong Mixtapes liegen…

Austin TV’s Shiva

Austin TV’s unfasslich schön animiertes und illustriertes Musikvideo Shiva. Sofort angucken!

(via)

Stimpy aus Lego

Nach Stephen Hawking jetzt Stimpy aus Lego. Ich weiß zwar ehrlich gesagt gar nicht so richtig wer das ist, wahrscheinlich so eins von diesen Comicdingern, aber es sieht verdammt noch mal so aus, als sei er gut getroffen, mit den 7 Legosteinchen, aus denen er besteht. Ich bleib bei den guten alten Simpsons.

Gerade fällt mir noch was auf: Santogolds Creator ist sowas von M.I.A. (nicht MIA.) und damit als out of the motherfuckin’ crizzzzowd zu bewerten.

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Gegendarstellung

Vor einiger Zeit habe ich, wie ich nun feststellen musste, bewusst, aber disrespectingly Santogolds Namen wegfallen lassen, wo er eigentlich hätte genannt werden müssen. Klar geworden ist mir das während der Durchsicht des aktuellen Bewegtbildmaterials zum Track “Lights Out”. Dieses Video ist an Ästhetik meines Erachtens nicht zu überbieten und veranlasst mich zu einer Gegendarstellung. Ein Klick auf den Screenshot führt zum feist codierten Video bei Pitchfork. Das ist sozusagen mein Wiedergutmachungsgeschenk. Ich hätte hier auch das rotzige YouTube Video embedden können!

Pausenclown

Jajaja. Ich komm diese Woche nicht aus dem Arsch. Es liegt ein bißchen daran, dass ich tief unter einem Berg aus Storyboards, E-Mails, Animationen und Videos vergraben liege und verzweifelt versuche, das sinkende Schiff “Abschlussarbeit” vor dem drohenden Untergang zu retten. Sonntag ist der Dreh für den Videoteil und mir geht zur Zeit ganz schön der Stift, dass ich das auf die Reihe kriege. Schließlich kriegt man nicht alle Tage für lau einen Tag lang ein Studio bei der größten Werbeproduktionsgesellschaft Europas, inklusive Oberbeleuchterconsulting, 50qm Greenscreen und knapp 60.000 Watt Lichtleistung. Da muss alles stimmen übermorgen.

Danach sollte es wieder bergauf gehen, mit der Postingfrequenz. Bis dahin eine Legende: Raekwons Auftritt bei der Complex Magazine Party vorletzten Mittwoch in L.A. - mit C.R.E.A.M., dem vielleicht einflussreichsten Track der HipHop-Geschichte.

“Cash rules everything around me, C.R.E.A.M., get the money, dollar dollar bill y’all!”.

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Mixtapes machen für Anfänger

So, dann werde ich mich mal erbarmen. Ich hör sie doch, die verzweifelten Rufe nach einer Anleitung für das perfekte Mixtape. Manchmal stehen Menschen unter meinem Fenster und rufen: “Hey, kennst du Muxtape.com? Ein Freund von mir hat gesagt, dass das der endheftige Web 2.0 Shice ist, aber so richtig weiß ich nu’ auch nicht!”. Ich schütte dann immer kaltes Wasser aus dem Fenster.

Mixtapes machen. Weiß ja keiner mehr wie das geht. Wenns hochkommt haben diese verrohten Teens mit trendy VoKuHiLa-Frisur doch vielleicht noch einen 4gb Stick mit 34.000 wahllos zusammengekloppten Stücken um den Hals hängen, aber Mixtapes? Und wenn die bespangte Freundin oder die G-Star Crew dann auch mal was davon hören will, dann werden in der Öffentlichkeit so kleine Boxen drangestöpselt, die bedingt durch die Tatsache, dass sie über ein ekelerregend geringes Klangvolumen verfügen, die gesamte Umwelt vergretzen. Worry not, kids! Es gibt Abhilfe, nach dem Klick. [Read more →]