Entries Tagged as 'Music'

Pausenclown

Jajaja. Ich komm diese Woche nicht aus dem Arsch. Es liegt ein bißchen daran, dass ich tief unter einem Berg aus Storyboards, E-Mails, Animationen und Videos vergraben liege und verzweifelt versuche, das sinkende Schiff “Abschlussarbeit” vor dem drohenden Untergang zu retten. Sonntag ist der Dreh für den Videoteil und mir geht zur Zeit ganz schön der Stift, dass ich das auf die Reihe kriege. Schließlich kriegt man nicht alle Tage für lau einen Tag lang ein Studio bei der größten Werbeproduktionsgesellschaft Europas, inklusive Oberbeleuchterconsulting, 50qm Greenscreen und knapp 60.000 Watt Lichtleistung. Da muss alles stimmen übermorgen.

Danach sollte es wieder bergauf gehen, mit der Postingfrequenz. Bis dahin eine Legende: Raekwons Auftritt bei der Complex Magazine Party vorletzten Mittwoch in L.A. - mit C.R.E.A.M., dem vielleicht einflussreichsten Track der HipHop-Geschichte.

“Cash rules everything around me, C.R.E.A.M., get the money, dollar dollar bill y’all!”.

(via)

Mixtapes machen für Anfänger

So, dann werde ich mich mal erbarmen. Ich hör sie doch, die verzweifelten Rufe nach einer Anleitung für das perfekte Mixtape. Manchmal stehen Menschen unter meinem Fenster und rufen: “Hey, kennst du Muxtape.com? Ein Freund von mir hat gesagt, dass das der endheftige Web 2.0 Shice ist, aber so richtig weiß ich nu’ auch nicht!”. Ich schütte dann immer kaltes Wasser aus dem Fenster.

Mixtapes machen. Weiß ja keiner mehr wie das geht. Wenns hochkommt haben diese verrohten Teens mit trendy VoKuHiLa-Frisur doch vielleicht noch einen 4gb Stick mit 34.000 wahllos zusammengekloppten Stücken um den Hals hängen, aber Mixtapes? Und wenn die bespangte Freundin oder die G-Star Crew dann auch mal was davon hören will, dann werden in der Öffentlichkeit so kleine Boxen drangestöpselt, die bedingt durch die Tatsache, dass sie über ein ekelerregend geringes Klangvolumen verfügen, die gesamte Umwelt vergretzen. Worry not, kids! Es gibt Abhilfe, nach dem Klick. [Read more →]

Dgenerate Nation - Skate With Me

“Monday you can hold your heaaad. Tuesday, Wednesday stay in bed”. Schön wärs, auf gehts in die neue Woche. Gleich erst einmal ein gutes Video mit interessanter Musik: Mann hat Stereoanlage aus Pappe als Kopf und erlebt, unterlegt von 70s-LaBoum-Funk, allerhand Dinge, bis er kassettenbandkotzend kollabiert. Kann man durchaus so machen.

(via)

Cape Cod Kwassa Kwassa

Wer schenkt mir eine Ray Ban Wayfarer? Ok, ich hol mal ein bißchen weiter aus.

Eigentlich wollte ich bis zum Ende des Jahres warten, bevor ich mich überhaupt zum Vampire Weekend Debütalbum äußere. Heute platzt es doch aus mir heraus, ich kann nichts dafür. Ich versuche im Folgenden, so neutral wie möglich zu berichten und bin mir sicher, dass danach keiner weiß, wie ich das Album finde.

“Cape Cod Kwassa Kwassa” ist nicht nur ein Titel, der sich a) aus dem Namen eines, wie ich mir sagen lassen habe, ganz unfasslichen® Landtrichs an der amerikanischen Ostküste und b) dem korrekten Fachterminus für einen kongolesischen Tanzrhythmus zusammensetzt. Nein. “Cape Cod Kwassa Kwassa” ist auch der Name des vierten Songs auf dem selbstbetitelten Erstlingswerk der aus vier vollkommen geistesgestörten New Yorker Collegeboys bestehenden Kapelle Vampire Weekend.

Jetzt ist das so: der Song ist auf dem Album der wenigstbeste. Und was liegt da näher, als für den wenigstbesten Song das wenigstbeste Musikvideo des Jahres in Auftrag zu geben? Nix.

Viel Spaß beim verstört werden.

Neues von: The Streets

Und noch etwas hab ich verpennt. THE STREETS BRINGEN BRINGT EIN NEUES ALBUM RAUS, VERFLUCHTE SCHEIßE!

Beruhig dich! Locker bleiben! Pfffffffttttt…

  • Atmung aufrecht erhalten: check!
  • Recherche betreiben: check!
  • Video zur ersten Auskopplung finden: check!
  • Directed by Mike Skinner himself: check!
  • Bis zum 19. September auf Dauerschleife schalten: check!

(via)

Speaking Speakers

Will ich, will ich, will ich!

(via)

John Lennon: I Met The Walrus

In 1969, a 14-year-old Beatle fanatic named Jerry Levitan, armed with a reel-to-reel tape deck, snuck into John Lennon’s hotel room in Toronto and convinced John to do an interview about peace. 38 years later, Jerry has produced a film about it.”

(via)

N.E.R.D. feat. weiß ich wer - My Drive Thru

Ganz ehrlich: wer zur Hölle fand eigentlich damals das Video zu “She wants to move” von N.E.R.D. gut? Das würde ich wirklich gerne mal wissen. Zur Erinnerung, das Video geht so: am Anfang wackeln die Köpfe der Herren Bandmitglieder kafkaesk isoliert und rot eingefärbt vor schwarzem Hintergrund rum, so dass man sich fragt, ob die drei in der Dunkelkammer vergessen wurden. Diese Szene zieht sich dann im Folgenden wie ein roter (!) Faden durch den Streifen, immer wieder unterbrochen von grotesk schlecht animierten Innenraumszenen. Hier müssen die drei dann eine Art afro-amerikanisches Rotkäppchen aus den Fängen von irgendsoeinem Typen befreien. Und dann geschieht das Unfassbare innerhalb von ca. 30 Sekunden: Rotkäppchen wird zu einer roten Wölfin und Pharrell und Co. fliegen im Weltraum in einem Raumschiff mit Frauenarschsilhouette, das sie synchron besingen, von der Erde weg. Und da ist das Video erst halb vorbei! Irgendwann ist dann der rote Wolf mit in der Dunkelkammer, Rotkäppchens enormem Busen wird in einer Timewarpsequenz die für ein BlackMusic-Video längst fällige Aufmerksamkeit geschenkt und am Ende brennt Pharrell mit ihr auf dem Motorrad im Schein zweier Monde durch. Das ist unentschuldbar. Nicht einmal damit, dass das Video von 2004 ist. Im selben Jahr erschien “Drop it like it’s hot”, das muss man sich mal vorstellen!

Ich habe die Musik von N.E.R.D., die neue Platte mit Ausnahme der Single “Everyone Nose” eingeschlossen, ja schon immer für streitbar gehalten, aber wenigstens kommen sie mit ihrem neuen Video (see above) zumindest visuell zur Vernunft. Ist allerdings auch kein Wunder, wenn man sich PSYOP mit ins Boot holt…

(via)

It’s alive!

Heute ist also der erste Tag.

Naja, das Ziel ist jedenfalls folgendes: Freunde nicht mehr mit Mails nerven, stattdessen Blog bauen, irgendein Theme klauen, bis zur Unkenntlichkeit verstümmeln und USP reinlöten:

» Plug in the freephase and the generator
Crank it up to the gigawatts
Critics ready with the potshots, the plot thickens
Put on yer mittens for these sub-zero conditions
But remember I’m just spittin’ «

(The Streets)