Takashi Okada, Japan (wer hätte das gedacht…)

Ladies and Gentlemen, das absolut abgefahrene Portfolio von Takashi Okada!

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Sebastian Lester, London

Sebastian Lester aus London hat ein paar schöne Typostudien in seinem Portfolio. Was ich bei ihm aber ganz besonders symphatisch finde ist, dass Sebastian sich nicht zu schade ist, auch die älteren Arbeiten zu zeigen. Da wird besonders deutlich, wie sehr er sich in den letzten…äh…Wochen entwickelt hat.

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Mein Kind, nicht…

Es dauert so fünf bis zehn Sekunden, dann versucht man gar nicht mehr erst, der Geschichte zu folgen. Es geht einfach nicht. Man muss die Augen angucken. Und den Mund. Und man muss auch der Stimme zuhören. Was erzählst Du da nur? Ach egal. Isch ‘ätte bitte gernö, wenn schon, eine bilinguale Kind. C’est bon!

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Bosque, Argentinien

So, was haben wir denn hier? Bosque, ein kleines, aber feines Design Studio aus Buenos Aires, Argentinien. Ein Blick auf die angenehm bescheidene Website offenbart sofort die schier endlose kindliche Fantasie, die die Gauchos in ihre Arbeiten stecken. Da wird gebastelt, genäht, gemalt und gebaut was das Zeug hält. Hin da!

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Freaky Friday

Die Zunge Europas. Von Heinz Strunk. Der absolute Hammer. “Wenn das gemeinsame Kochen die Libido erst einmal substituiert hat, geht man nicht mehr durch dick und dünn, sondern nur noch durch dick.”. Selten bin ich auf der Straße so oft so verwirrt angeguckt worden, wie in den letzten Tagen. Auf dem Weg zur Arbeit muss ich immer wieder unkontrolliert glucksen und gerade dann, wenn man es am wenigsten darf (an der Ampel, in der U-Bahn, etc), ist es ja am schwierigsten, das Lachen zu unterdrücken.

Seit Mittwoch bereichert die fünf Monate alte Katze Yoko unser WG-Leben. Das sieht dann so aus, dass bis ca. 2 Uhr nachts bespaßt werden muss, bevor man in die (kurze) Nachtruhe entlassen wird. Deswegen bin ich auch so müde und mir fällt heute nicht mehr ein. Außer ein paar Links, die ich euch noch mit auf den Weg geben möchte:

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende, spread love!

Golf GTI my ass!

Halt! Erstmal noch nicht die Bilder angucken, sondern lesen! Herrgott…zu spät. Egal. Folgendes: ich komme ja vom Lande. Und wenn ich sage Land, dann meine ich Land. Da wo ich herkomme ist es ein hehres Ziel vieler Jugendlicher, später einmal Parkplatzraver zu werden, und dazu gehört einiges.

Zunächst muss ein bis zur Unkenntlichkeit (der Fachterminus ist hier gecleantes) Fahrzeug her, gern ein fernöstliches Fabrikat. Hierbei ist zu beachten, dass die Farbe des KFZ den Betrachter möglichst nahe an den Rand eines epileptischen Anfalls drängt. Nun wird sich mit dem Boliden auf einen der beiden örtlichen Lebensmitteldiscounterparkplätze, wahlweise aber auch auf den Rathausplatz gestellt. Es gilt jetzt, die fachwerkliche Altstadt bis in den letzten Winkel mit einem gemischten Brei aus Tunnel Trance- und Thunderdomekompendien zu beschallen und sich dabei mit einer Kleingruppe von Bodybuildergorillas entweder um die geöffnete Heckklappe mit den obszönen Subwoofern, oder um die geöffnete Motorhaube mit den biltzeblanken Chromeventileinspritzpumpen zu versammeln. Hierbei verlangt das Protokoll, dass die Arme in die Hüfte gestemmt werden, während die Füße wenigstens 80cm von einander entfernt und parallel angeordnet sein zu haben. Einzige Ausnahme, diese Regel zu brechen ist, wenn man ein Cab (Cola & Beer flavoured with Dragon Fruit) in der Hand hält. Zigaretten beispielsweise müssen zwingend an der in die Hüfte gestemmten Hand verglimmen. So geht das in etwa. Unterbrochen werden darf dieses Schauspiel nur, um mit dem Fahrzeug ein paar Mal die einzige Straße der Stadt zu frequentieren (Auto Motor Sport TV sagt übrigens, das ist verboten!).

Diese tapferen Mannen würden allerdings vor Neid erblassen, wenn sie die absurd getunten Autos der Japanischen Parkplatzraver sehen würden. Dass die Japaner generell einen an der Marmel haben, wird wohl keiner bestreiten wollen. Mit diesen abgedrehten Autos haben sie die Messlatte allerdings für Aeonen in unerreichbare Höhe gelegt und selten hat es mir soviel Genuss bereitet, einen Beitrag unter “Design Related” ablegen zu dürfen.

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50 atemberaubende Band Poster

Musik Merchandise von Cover Art bis Tourposter hat mich schon immer fasziniert. WellMedicated hat jetzt 50 besonders schöne Beispiele für Poster zusammengestellt, die speziell für einen einzigen Gig entworfen worden sind. Parallel dazu möchte ich euch auch TASCHENs Jazz Cover Kompendium in Originalgröße ans Herz legen. Eine unglaubliche Inspirationsquelle!

Motelpostkarten aus einer besseren Zeit

Ketzerischer Titel, ich weiß, aber mal ehrlich: mmmmmhhhh! Ich weiß auch nicht warum ich einen solchen Hang dazu habe. Erinnert ihr euch noch an den Artikel “Mike Tyson, altes Haus“? Oder die alten nordkoreanischen Arcades? Oder den Schilderfriedhof in Nevada? Ich steh’ da einfach drauf. Das Geschäftsbüro meines Großvaters zum Beispiel, das ist seit vier Dekaden unverändert. Und der gute Mann hat vor fast zehn Jahren das Zeitliche gesegnet. Jedenfalls gehe ich da immer gern rein, wenn ich mal da bin. Die alten Uhren, der alte Kalender, die vertrockneten Stifte. Das hat etwas besonderes. Mit Mittelalter braucht man mir gar nicht erst kommen, es muss vergangen sein, aber gerade eben erst, und vergessen, dann kriege ich leuchtende Augen.

So wie bei diesem Flickrset: Vintage Motel Postcards. Gott wie gern ich diese Dinger in echt besuchen würde.

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Points Of View

Und?

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Spike Jonze, Girl Skateboards = alte Zeiten…

Ich denk ja oft über früher nach. Früher war alles besser. Ja. Und in der Zukunft wird auch alles besser sein. Nur im Jetzt is’ immer so eine Sache. Naja, was wollte ich sagen? Achja: mit 14 musste ich das Skateboardfahren aufgeben (!), weil ich so komische Wasserablagerungen in der Hüfte bekommen habe. Mein Arzt hat gesagt, dass ich in ganz kurzer Zeit fast eintausend Meter gewachsen bin und deswegen kam das, mit der Hüfte.

Ich bin jetzt epische 27 und mir relativ sicher, seit einiger Zeit nicht mehr gewachsen zu sein. Auch wenn es kaum einen Satz gibt, den ich öfter höre als: “Alter, wie groß Du eigentlich bist…”. Na gut “Alter, du rauchst?” kommt noch öfter vor. Also warum hole ich mir nicht ein Stückchen Coolness zurück und stelle mich wieder aufs Brett? Oder engagier mich anderweitig, so wie es Spike Jonze mit seiner Skateboardfirma Girl tut. Irgendsowas halt. Rockstar werden ist jetzt ja wohl auch nicht mehr, das hätte mir mal früher einfallen müssen. Und Student bin ich nun auch nicht mehr. Stattdessen hole ich mir eine Katze ins Haus und suche gleichzeitig nach Wohnungen in Los Angeles. Midlife Crisis als Twen, wenn das mal kein Luxus ist. Und nobel geht ja die Welt zu Grunde. Gott, phrasendreschen, das geht immer noch.

Naja, ich guck jetzt erst mal ein bißchen Skateboardvideos und überleg mir da was. Kann ja nicht angehen. Was haben wir denn da? “The Magic Skateboard”, directed by Jonze himself, Music by Fatlip’s “Today’s Your Day!”.

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